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Der Naturpark "Erzgebirge/Vogtland", welcher sich von Frauenstein bis Schönberg an der sächsisch-böhmischen Grenze hinzieht und zu dem auch unser Ort Werda gehört, besitzt ein umfangreiches, gut markiertes Wanderwegenetz, welches laufend ausgebaut und erweitert wird.
Dadurch wird einerseits das zielgerechte Wandern erleichtert und andererseits werden alle Wanderer an die Schönheiten unserer Heimat herangeführt.
Der Hauptwanderwegemeister in Schneeberg ist zuständig für alle Wanderwege. Er leitet die gesamte Markierungsarbeit, die in ganz Deutschland einheitlich erfolgt. Eine enge Zusammenarbeit mit allen Heimat- und Wanderfreunden wird angestrebt.
Deshalb wurden auch in Werda und Umgebung die Wanderwege einheitlich gestaltet und zum Teil neu angelegt. Auf Werdaer Flur wurden etwa 70 Markierungszeichen angebracht sowie 6 Wegweiserpfähle mit Überdachung gesetzt, woran 24 Wegweiser befestigt sind. Die Entfernungsangaben wurden vom Landratsamt festgelegt.
Werda wird von 2 Wanderwegen berührt, welche nachfolgend näher beschrieben werden: Der Weg mit GRÜNER Markierung kommt von Grünbach und der mit GELBER Markierung von Schöneck. Beide Wege vereinigen sich am "Mittleren Weg" und führen an der Kleingartenanlage vorbei nach Werda. Zu beiden Seiten des Weges wurden in den vergangen Jahren einheimische Laubbäume wie zum Beispiel Eschen, Ebereschen, Ahorn, Ulmen, Eichen, Kastanien und Linden gesetzt. Im Ort trennen sich die Wanderwege wieder. Die GRÜNE Markierung führt über Bergen und Treuen nach Lengenfeld. Die reizvollste Strecke dieses Weges ist wohl die über Mauerkrone der "Geigenbachtalsperre Werda". Zu beiden Seiten der Mauer laden Bänke zum Ausruhen ein, mehrere Schautafeln informieren den Betrachter über das Gelände um die Talsperre und über die Bauweise der Sperrmauer, die in den vergangenen Jahren umfassend saniert wurde. Der Weg mit GELBER Markierung fuhrt über den Eimberg, Kottengrün und Brotenfeld nach Oelsnitz. Die höchste Stelle des Eimberges ist 676 m über NN und bietet nach allen Seiten hin eine herrliche Aussicht. Auf Werdaer Seite sieht man in nördlicher Richtung unter anderem die Wismuthalden von Ronneburg und dahinter soll bei klarer Sicht auch das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu sehen sein. Beim Ausblick von der Westseite liegt vor dem Wanderer ein herrliches Panorama. Viele kleine Dörfer sind in die grüne Landschaft eingebettet. Auf der rechten Seite sind die Pirker Autobahnbrücke, daneben Stadtteile von Oelsnitz, weit dahinter die Kirchtürme und Hochhäuser von Hof und am Horizont der Döbraberg in Oberfranken zu erkennen. Von dort aus wurde einst unsere Gegend besiedelt. Auch das Fichtelgebirge mit dem Kornberg, Ochsenkopf und Schneeberg, der Hainberg bei Asch, die Kösseine mit 939 m über NN sowie die Platte bei Marktredwitz grüßen aus der Feme. Für mich ist der Eimberg einer der schönsten Berge des Vogtlandes. Doch wollen wir uns wieder nach Werda begeben! Im Jahre 1977 wurde dort der "Exkursions- und Wanderpfad Geigenbachtalsperre" geschaffen. Er schildert die Landschaft um die Talsperre und des Geigenbaches, beschreibt Flora und Fauna sowie die geologische Beschaffenheit des Geländes. Dieser Lehrpfad wurde 1995 erweitert. Er ist mit einem GRÜNEN, schrägen Strich auf WEISSEM VIERECK markiert und hat eine Länge von 4,5 km. An ihm wurden 17 Schautafeln angebracht. Sie geben Hinweise auf Pflanzen und Tiere, die in diesem Gebiet vorkommen. Auf der Poppengrüner Seite der Talsperre befinden sich auch der Grillplatz im ehemaligen Seinbruch an der "Hirschlecke" sowie ein " Trimm-Dich-pfad". Auf diesem können anderer an 20 Stellen auf Tafeln vorgegebene sportliche Übungen durchfuhren. Jede Etappe ist mit wetterfesten sportlichen Hilfsmitteln versehen. S. Schuster Ortswanderwegemeister >>> hier geht es zum Wanderpfad um die Geigenbachtalsperre |
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| Blick auf Werda                       Blick auf Kottengrün |